Gesellschaft /
Zeitgeschichte
24.08.10
Text:
Stefanie Hund
Gute Vorsätze der Vereinten NationenVor rund zehn Jahren erstellten die Mitglieder der Vereinten Nationen einen Maßnahmenkatalog mit acht maßgebenden Zielen, die die Armut weltweit bis zum Jahr 2015 halbieren sollte. Die sogenannten „Milleniumgoals" sollten das Leben der Menschen in Entwicklungsländern vereinfachen, verbessern oder schlichtweg erst einmal ermöglichen.
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2. „Universal education" - „Weltweite Grundvoraussetzung zur Schulbildung"
Es soll sichergestellt werden, dass es allen Kindern bis zum Jahr 2015 - sowohl Mädchen, als auch Jungen - ermöglicht wird, eine Grundschulausbildung zu erhalten.
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5. „Maternal health" - Verbesserung der Gesundheit von Müttern
Die Senkung der Müttersterblichkeit soll bis zum Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 1990 um zwei Drittel gesenkt werden. Außerdem sollen allen Müttern Geburtshilfe von Ärzten und/oder Hebammen bereitgestellt werden. Frauen soll dabei geholfen werden, bewusste Familienplanung zu gestalten und zusammen mit ihren Männern eigenständig darüber zu entscheiden, wann sie Nachwuchs bekommen möchten. Zudem soll der Zugang zu Krankenhäusern und Aufklärung im medizinischen Bereich erleichtert werden.
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6. „Combat HIV/AIDS, Malaria and other diseases" - „Bekämpfung von HIV/Aids und anderen Krankheiten"
Bis zum Jahr 2015 sollen HIV/Aids und andere Krankheiten eingedämmt werden. Außerdem soll die Verbreitung und Ausweitung durch gezielte Aufklärung verringert werden. Die Lebensdauer von Menschen mit HIV-Erkrankung soll in den meisten Regionen verlängert worden sein.
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7. „Ensure environmental sustainability" - „Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit"
In die politischen Haushaltskonzepte der Staaten sollen Programme zur Umweltsicherung aufgenommen sowie ökologische Ressourcen der einzelnen Länder besser erhalten werden. Bis zum Jahr 2010 hätte eine deutliche Reduzierung im Verlust der Artenvielfalt stattfinden sollen - dies ist nicht gelungen. Bis zum Jahr 2015 soll eine Halbierung des Anteils der Menschen stattfinden, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und keine Möglichkeit, sanitäre Anlagen zu benutzen. Außerdem soll bis 2020 das Leben von mindestens 100 Millionen Slum-Bewohnern erheblich verbessert werden.
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8. „Develop a global partnership for development" - „Aufbau einer globalen Entwicklungspartnerschaft"
Die Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse jedes Entwicklungslandes und der Ausbau eines offenen, regelgeleiteten, voraussagbaren Finanzsystems sollen gewährleistet werden. Die Medikamente in Entwicklungsländern sollen bezahlbar werden - in Zusammenarbeit mit den Pharmaunternehmen. Schließlich sollen auch die Vorteile neuer Technologien, insbesondere von Informations- und Kommunikationstechnologien, besser genutzt werden.
(Text: Stefanie Hund)
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