Kultur / Musik & Theater 12.02.10
Text: Ute Engel
Es gab schon einige erfolgreiche Bands gibt, die aus dem skandinavischen Land kommen, wie etwa die „Kings of Convenience" oder „Röyksopp". Gans sicher die Nummer eins ist „A-ha", die mit Songs wie „Take On Me" die Charts stürmten.
Während eines Festivals kam den drei Norwegern die Idee, eine Band zu gründen. So sollte es dann auch sein. Kurz darauf stieß Tom Maeland hinzu und O'Brien verließ die Band wieder. Doch auch Maeland ging bald seine eigenen Wege. So besteht DATAROCK bis heute nur noch aus Saroea und Mosnes.
Um ihre Karriere anzukurbeln nahmen die beiden zwei Jahre nach Gründung der Band einige Stücke auf, brannten sie auf 400 handbemalte CDs und vertrieben diese in zehn verschiedenen Ländern. So begann auch ihre kleine Erfolgsgeschichte.
Es folgte 2005 ihr Debütalbum „Datarock Datarock" und 2009 ihr zweites Studioalbum „Red". Auch auf Festivals gehören sie schon zum Inventar. DATAROCK haben weltweit mehrere Konzerte gespielt, darunter in Australien, Kalifornien und in Deutschland, wo sie 2009 auf dem Southside Festival auftraten. Gerade sind sie wieder dabei durch Australien zu touren.
Doch warum eigentlich der Name DATAROCK? Auf ihrer Homepage www.datarockmusic.com heißt es: „Im Norwegischen würde man einen Computer als „Data Machine" bezeichnen. Anfangs belächelten wir alle Rockleute, die dachten, dass elektronische Musik einfach computer-generierte Musik wäre. Aber im Englischen bedeutet data Information, was viel passender ist, weil Datarock hauptsächlich das Produkt einer 30-jährigen Informationsgesellschaft sind."
Diesbezüglich weisen DATAROCK eine ausgeprägte Affinität zu der Unterhaltungskultur und den Protagonisten der späten Siebziger und frühen Achtziger auf. Diese Neigung ist unverkennbar, da die Band von „Talking Heads" oder „Devo" beeinflusst sind.
Saroea und Mosnes selbst sind zwei coolaussehende Typen in roten Jogginganzügen mit der Aufschrift DATAROCK auf den Ärmeln, die Augen mit großen schwarzen Sonnenbrillen verhüllt und einem noch cooleren Gesichtsausdruck, der verrät „wir sind DATAROCK, nennt uns cool und lässig!"
Wiedererkennungseffekt hat nicht nur ihr Outfit, sondern auch ihre Musik. DATAROCK vereinen in ihrem Sound funkige Gitarrenmelodien mit Elementen elektronischer Musik, Disco und Punkrock. Auf jeden Fall Melodien, die uns zum Tanzen auffordern, wie zum Beispiel „Princess" oder passenderweise „Dance!" auf ihrem frisch erschienenen Album Red. Und wer den Texten lauscht, dem huscht schon einmal ein Schmunzeln über die Lippen. Diese stechen ins Auge oder besser ins Ohr, wenn es zum Beispiel um einen Bulldozer oder um einen Nachtflug zum Planeten Uranus geht.
Sicherlich lohnt es sich - sei es im Plattenladen oder im Internet - nach den beiden Norwegern zu stöbern und einmal reinzuhören. Denn eins steht fest: DATAROCK rockt!
(Text: Ute Engel)
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