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Politik / International 05.11.08

Illinois Donkeys vs. Arizona Elefants - Der Superbowl der Politik

Text: Denise Kotulla

Der Wahlkampf im Rückblick

„Tonight we mark the end of one historic journey with the beginning of another - a journey that will bring a new and better day to America." Der harte Kampf der „Primaries" - der Vorwahlen - ist endlich vorbei und es steht fest: Barack Obama, der Junior Senator von Illinois wird am 4. November 2008 als Kandidat für die Demokraten auf dem Präsidentschaftswahlzettel stehen. Doch das dreckige Schlammwerfen und endlose Graben in den Untiefen der Vergangenheit ist noch lange nicht zu Ende - es hat gerade erst begonnen.

Denn Hillary Clinton war für Obama zwar eine hart zu knackende Nuss, aber John McCain, der schon einige Wochen vorher das Vertrauen der Republikaner als Präsidentschaftskandidat gewonnen hat, spielt noch eine Liga höher im Wahlkampf-Football. "No matter who wins this election, the direction of this country is going to change dramatically. But the choice is between the right change and the wrong change, between going forward and going backward." Mit solchen Worten des Senators aus Arizona wird schon am ersten Tag des Wahlkampfes klar: Dieses Rennen um das Weiße Haus wird wieder extrem knapp, nervenaufreibend und „dirty", eben genau wie Football.

Dieser Vergleich scheint zwar im ersten Moment weit hergeholt zu sein, betrachtet man die Grundzüge des Wahlkampfes jedoch genauer, so ist es erstaunlich, wie viele Parallelen sich aufweisen. Beide Gegner haben Stärken und Schwächen, die besonders deutlich werden, sobald sie auf dem Feld direkt aufeinandertreffen. Team McCain kann mit einer überzeugenden Außenpolitik sowie durch eine fast unschlagbare Erfahrung, die auf 26 Jahre im Senat beruht, punkten. Team Obama hingegen könnten ein durchdachter Wirtschaftsplan und ein soziales Gesundheitswesen zum Sieg führen. Im Hinblick auf die Visionen für das Präsidentenamt werden also keine klaren Vorteile deutlich. Sowohl der eine, als auch der andere kann durch ein starkes Programm, das bei den Wählern für viel Zustimmung sorgt punkten.

Wie kann einer der Kandidaten also sicher sein, beim Schlusspfiff am 4. November die Nase vorn zu haben? Was wird den erbitterten Wahlkampf im Endeffekt entscheiden? Die Antwort lautet: Strategie! Eine wohldurchdachte Kampagne, die sicher stellt, dass alle Amerikaner angesprochen werden und nicht nur Demokraten oder Republikaner, ist der sichere Weg ans Ziel, oder beim Football in die „End Zone". Jeder Schritt muss genau geplant und auf den Gegner, als auch auf das Publikum abgestimmt sein. Denn auch der kleinste Fehltritt kann zum Ballverlust führen und einen Punkt für den Gegner bedeuten. So heißt es also Schutz anlegen, Helm aufsetzen und mit schwarzer „Kriegsbemalung" raus aufs Feld des erbitterten Wahlkampfes.

Der Anpfiff
Die Saison 2008 eröffnet Obama gleich indem er große Schritte in die Offensive macht. Um McCains Vorwurf, er habe keine Erfahrung in Sachen Außenpolitik und sei noch nicht reif dazu Präsident zu werden, außer Kraft zu setzen, begibt sich der junge Sanator auf eine etwa einwöchige Reise in den Mittleren Osten und nach Europa. Er erklärt, die Absicht dieser Reise sei, wesentliche Diskussionen mit Menschen wie dem afghanischen Präsidenten Karzai, dem irakischen Premierminister Maliki oder dem französischen Präsidenten Sarkozy zu führen, von welchen er erwarte, über die nächsten acht bis zehn Jahre noch viel mit ihnen zu tun zu haben. Neben viel neuer Erfahrung bringt ihm dies aber auch noch unbeschreiblich viel Medienpräsenz, welche nicht zu letzt durch sein Privatflugzeug mit der Aufschrift „Change we can believe in" und dem Obama-Logo erzeugt wird. Ein Highlight dieser Reise ist mit Sicherheit sein Stop in Berlin, wo er vor geschätzten 200.000 Menschen an der Siegessäule eine inspirierende Rede hält, welche Amerika den kritischen Deutschen in einem ganz neuen Licht zeigt. Diese Popularität im Ausland wirkt sich natürlich auch auf die Wähler in den USA aus, die sich nach einem Präsidenten sehnen, der auf der anderen Seite des großen Teiches gern gesehen ist und die amerikanischen Bürger gerecht repräsentiert. Die außenpolitische Reise zählt als klarer „Touchdown" und Punkt für Obama.

Die Rolle des von Hillary Clinton
Etwa einen Monat später setzt der Senator aus Illinois wieder auf den Angriff und gibt nach langem und ungeduldigem Warten seinen sogenannten „running mate", den Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten, bekannt. Trotz der Hoffnung Vieler, ist es jedoch nicht seine ehemalige Rivalin Hillary Clinton, sondern Joe Biden, Senator aus Massachusetts. Obwohl man im ersten Moment der Meinung sein könnte, dass Obama mit den Anhängern Hillarys den Sieg so gut wie in der Tasche gehabt hätte, so wird nach kurzem Überlegen doch deutlich, dass Biden eine sichere und auch wohlbedachte Wahl war. Er gleicht genau die Schwächen aus, die Obama vorgeworfen werden: Er hat viel Erfahrung auf dem Bereich der Außenpolitik und genießt eine Beliebtheit bei der weißen Mittelklasse, welche nur in geringen Zahlen für Obama wählt. Außerdem wäre es wohl nicht allzu Vertrauens erweckend gewesen, wenn die ehemaligen Kontrahenten Clinton und Obama plötzlich ein Team formen, und gemeinsam das Weiße Haus anstreben würden.  Wieder ein Punkt für den Senator aus Illinois, auch wenn es wohl einigen Hillaryanhängern schwer fiel, den Traum der ersten demokratischen Frau im Weißen Haus endgültig aufgeben zu müssen.

Barack Obama liegt also der Popularität nach zu urteilen zu Beginn des Wahlkampfes schon vorne, was durch die vom 25. bis 28. August folgenden Democratic National Convention, dem Parteitag der Demokraten, in Denver, Colorado nur noch verstärkt wird. Aus dem drei-Tage-Programm wird ein Event gemacht, welches bei den konservativen Republikanern als Popkonzert verschrien wird. Durch einige Reden wie zum Beispiel von Michelle Obama, Al Gore und Hillary Clinton, sowie Auftritten von Musikstars, wurden die Zuschauer auf das große Finale, Barack Obamas Rede, in welcher er seine Nominierung offiziell anerkennt, vorbereitet. Die Erwartungen sind unglaublich hoch, denn genau diese Rede fällt auf das Jubiläum von Martin Luther King's „I Have a Dream" Rede. Wird Obama, der erste schwarze Präsidentschaftskandidat, der Herausforderung gewachsen sein und eine Rede halten, die genauso in die Geschichtsbücher eingehen wird? Ob ein Satz ebenso berühmt werden wird, wie der von Martin Luther King ist jetzt schwer zu sagen, doch es gab einige Passagen, die fast den gleichen Gänsehauteffekt erzeugten. Zitate wie: „America, we are better than these last eight years. We are a better country than this" oder "Tonight, I say to the people of America, to Democrats and Republicans and independents across this great land - enough", erzeugen ein Hoffnungsgefühl in den Amerikanern, welches mit dem zur Zeit Martin Luther Kings vergleichbar ist. Ein historischer Moment und Punkt für den afroamerikanischen Kandidaten Barack Obama.

Der Konter McCains
Bei so viel Medienaufmerksamkeit und Popularität hätte man schon fast annehmen können, dass John McCain gar nicht mehr den Sprung in das Rampenlicht schafft. Doch ein erfahrener Vietnamveteran gibt nicht auf und hält sich auch nach mehreren „Tackles" auf den Beinen.   Er wartet geduldig auf seine Chance und greift an, wenn der Gegner es am wenigsten erwartet und dann auch noch mit einer Taktik, die noch nie vorher dagewesen ist. Dieser Angriff heißt Sarah Palin. Am 29. August, einen Tag nach dem Parteitag der Demokraten, gibt McCain bekannt, dass seine Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten die nahezu unbekannte Gouverneurin von Alaska ist. Berechenbar? Nicht John McCain! Denn diese Wahl hätte wohl ungewöhnlicher nicht ausfallen können. Über Nacht haben die Medien Obamas historische Rede fast vergessen und auf jedem Titelbild ist das Gesicht der ehemaligen Schönheitskönigin zu sehen. Wer ist diese Frau? Wie verlief ihre Karriere? Für was steht sie? Auf all diese Fragen wird versucht so schnell wie möglich eine Antwort zu finden und schon nach kurzer Zeit stellt sich heraus: So unbedacht war die Wahl gar nicht. Da sie als sehr konservativ gilt, spricht sie besonders die Wähler an, denen McCain als Republikaner zu liberal ist und durch ihre lockere und jugendliche Art verschafft sie dem 72 Jährigen auch in den jüngeren Wählerschichten mehr Zustimmung. Auch wenn etwas unschöne Wahrheiten über sie aufgedeckt werden, wie beispielsweise der Missbrauch ihres Amtes als Gouverneurin, geht McCains Rechnung doch auf und bringt ihm die Publicity, die er sich vorher erwünscht hatte. Eindeutiger Überraschungsangriff der Republikaner und triumphaler „Touchdown", Punkt für McCain.
Kurz darauf steht die Republican National Convention vom 1. bis zum 4. September an, die bei Weitem nicht für so viel Trubel sorgt wie die der Demokraten. Trotzdem ist sie aber in vieler Munde, da sie von Hurrikane „Gustav" gestört wird, welcher an der amerikanischen Golfküste tobt. Aufgrund dieser katastrophalen Lage muss das Programm stark gekürzt werden und  Präsident Bush ist leider dazu gezwungen seine Anwesenheit abzusagen. Doch trotz der Zwischenfälle meistern die Republikaner den Parteitag souverän und können so einen kleinen Pluspunkt für ihren Kandidaten erhaschen.

Die Rolle von Sarah Palin
Im Rahmen dieser Rückkehr McCains wendet sich die Aufmerksamkeit noch mehr seiner Vizepräsidentin zu, diesmal jedoch im negativen Sinne. Nachdem sie ein ausgiebiges Interview mit CBS Reporterin Katie Couric hatte, stellt sich die Frage, ob sie überhaupt das Wissen und Urteilsvermögen hat, um Vizepräsidentin, oder im Ernstfall sogar Präsidentin zu werden. Auf viele spezifische Fragen antwortet sie ausweichend oder stark stotternd mit einem teilweise sinnlosen Satzbau. Andere Antworten wirken nicht sehr fundiert und zeugen von Unwissenheit. Beispielsweise behauptet sie, dass sie Erfahrungen in der Außenpolitik habe, weil Alaska direkter Nachbar von Russland sei und wenn Putin in den Luftraum der USA eindringen würde, dies über ihrem Bundesstaat passieren würde. Auf die Frage wann McCain konkret in seinen 26 Jahren im Kongress einmal für Regulierungen im Handel gestimmt habe, antwortet sie nach zwei Ausweichversuchen, dass sie Beispiele heraussuchen und Couric dann wieder kontaktieren werde. Diese Unsicherheiten zeigen deutlich, dass die Erfahrung als Bürgermeisterin einer kleinen Stadt und  die kurze Zeit als Gouverneurin von Alaska nicht ausreichen, um ein so verantwortungsreiches Amt wie die Vizepräsidentschaft zu erfüllen. Bei der Taktik mit Palin glänzen zu können, hat McCain sich wohl ins eigene Fleisch geschnitten und ein paar wichtige Punkte an Obama verloren.
Am 24. September versucht er jedoch sein Image wieder aufzupolieren und verkündet, dass er im Rahmen der fortschreitenden Finanzkrise seine Wahlkampagne vorübergehend aufgibt, um nach Washington zu reisen und bei der Findung einer Lösung behilflich zu sein. Die Reaktionen der Wählerschaft und der Medien sind unterschiedlich. Die einen sehen es positiv, da McCain Verantwortung zeigt und das Wohl seines Landes an erste Stelle setzt, die anderen sind der Meinung, dies zeuge von der Unfähigkeit sich mehreren Aufgaben gleichzeitig stellen zu können. Außerdem schlägt er vor, die erste Debatte zwischen ihm und Obama verschieben zu wollen, um sich voll und ganz der Finanzkrise widmen zu können. Taktik oder ernsthafte Besorgnis? Versucht er den Tag der Debatte zu verschieben, um sich besser darauf vorzubereiten? Solche Gerüchte werden durch die Medien gemunkelt, bewiesen wird aber nichts. Klar ist: Hier muss jeder Wähler für sich selbst entscheiden was er davon hält, Publicity hat es McCain aber auf jeden Fall gebracht.

Die Fernsehdebatten
Schließlich kommt es zum wirklich spannenden Teil des Wettkampfes. Die ersten bösen Worte sind gefallen und den einen oder anderen Seitenhieb mussten die Kandidaten schon einstecken. Doch nun heißt es Kopf einziehen, bloß nicht den Ball verlieren und ab durch die Mitte. Die Debatten stehen vor der Tür und hier gibt es keine klugen Ausweichmanöver oder Schutzmaßnahmen mehr. Wer Fehler begeht muss dafür gerade stehen und das live.  Trotz McCains Aufforderung, die erste Debatte zu verschieben, findet sie doch am geplanten 26. September ohne Verzögerung statt und stellt die beiden Kandidaten endlich auf eine Bühne wo sie Rede und Antwort stehen müssen. Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte sollen die beiden Politiker auch untereinander diskutieren, was ihnen die Möglichkeit gibt, sich gegenseitig anzugreifen, aber sich auch zu rechtfertigen. Laut Umfragen gehen die ersten beiden Debatten klar an Obama, welcher durch Fakten überzeugender wirkt, als McCain, der eher die emotionale Schiene fährt. Bei der dritten Debatte könnte man sich auf ein Unentschieden einigen, sodass diese Debatte wenig Einfluss auf den Ausgang der Wahlen haben wird. Also wieder „Touchdown" und Punkt für Obama.

Die Debatte der Vizepräsidenten am 2. Oktober hingegen ist etwas schwerer zu bewerten. Da Palin durch ihre Misslungenen Interviews die Erwartungen an sie drastisch heruntergeschraubt hat, rechnen viele Zuschauer wieder mit einigen Fehltritten und wenig durchdachten Antworten. Joe Biden hingegen ist bekannt für seine Erfahrungen im Debattieren, wird jedoch dafür kritisiert sich häufig zu forsch zu verhalten. Die Debatte jedoch entspricht gar nicht den Erwartungen, die man an sie gesetzt hatte. Beide Politiker scheinen bei den Trainingseinheiten aufgepasst zu haben und besonders Sarah Palin fällt durch ihr sicheres Auftreten und durch wohl formulierte Sätze positiv auf. Sie verteilt sogar einige scharfe Seitenhiebe gegen ihren Kontrahenten, bleibt aber trotzdem professionell. Im Endeffekt sagen die Umfragen aus, dass 51% der Zuschauer Biden für den Gewinner hielten, 36% Palin als überlegen sahen. Obwohl die Republikanerin in diesen Umfragen hinten liegt, trauten ihr aber nach der Debatte mehr Menschen die Aufgabe des Vizepräsidenten zu als vorher. Man kann also festhalten, dass sowohl Obama, als auch McCain durch ihre „running mates" in der Debatte gepunktet haben.

Der Endspurt
Der Wettkampf spitzt sich immer mehr zu und Obama setzt sich mit 7% Prozent Zustimmung bei der Wählerschaft langsam, aber sicher von seinem Gegner ab. Die Republikaner wollen sich aber nicht geschlagen geben und Palin scheint an ihrem neuen Selbstbewusstsein Gefallen gefunden zu haben, sodass sie sich immer mehr an der Kampagne beteiligt. Um den sich auf der Siegerstecke befindenden Obama zum Stolpern zu bringen, versuchen sie Amerika den „real Obama" zu zeigen. Dies sei ein Mann, der freundschaftliche Beziehungen mit Terroristen pflege und sich für sein Land schäme. Die Medien sind geschockt. Überschreiten diese Vorwürfe nicht die professionelle Grenze? Sind solche Attacken wirklich hilfreich, oder werfen sie nur ein schlechtes Bild auf den Angreifer? Fest steht, dass auch Obama in diesem Sinne keine ganz weiße Weste hat und auch schon seit einigen Wochen negative Werbespots über John McCain auf den Fernsehbildschirmen flimmern lässt. Dort stellt er in Frage, ob McCain tatsächlich so ein heldenhafter „Maverick", Einzelgänger, ist, wie er immer zu verstehen gibt. Fazit ist: Negative Werbung bleibt zwar leichter im Kopf und sorgt für mehr Aufmerksamkeit. Lässt sich das amerikanische Volk aber tatsächlich von dem Schlammwerfen beeinflussen, sodass es das Auge für das Wesentliche verliert? Weder ein Punkt für McCain, noch für Obama. Strahlt lieber mit euren eigenen Stärken, das wirkt viel professioneller.

Wie wenn Obama dies geahnt hätte, ist er derjenige, der sich aus dem Hahnenkampf befreit und mit den Spendengeldern für seine Kampagne 30 Minuten auf allen wichtigen Fernsehsendern kauft. Am 29. Oktober strahlt er dort einen Werbebericht über seine Pläne als  Präsident aus, in welchem er Gespräche mit amerikanischen Familien führt und sich mit ihren Nöten vertraut macht. Die Zuschauerzahlen sind enorm und einen Tag später steigt Obamas Beliebtheit erneut um 2%. Dies zeigt, dass die Wähler ein klares Bild von ihrem Kandidaten haben möchten und sich verstanden und vertreten fühlen wollen. Erneut ein „Touchdown" und Punkt für Obama.

Die Saison ist fast vorbei, die Kontrahenten sind ausgepowert. Obama hat einen leichten Vorsprung, welcher aber durch einen schnellen Gegenzug von McCain noch eingeholt werden kann. Beide ziehen sich die Maske ihres Helms tiefer ins Gesicht, wischen den Schweiß von der Stirn und blicken eisern auf ihr langersehntes Ziel. Es ertönen der Startpfiff und ein „Hike!" und sie sprinten ein letztes Mal los in Richtung „End Zone", oder in ihrem Fall in Richtung Oval Office.

(Autorin: Denis Kotulla)

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